BlockflöteDie Geschichte der Blockflöte ist lang und wechselvoll. Erste Erwähnung findet sie
bereits im 11. Jahrhundert, seitdem hat sie sich zu einem Instrument mit einer Fülle
klanglicher Möglichkeiten entwickelt. Da die Blockflöte und hier speziell die
Sopranblockflöte wegen ihrer zu Beginn relativ einfach anmutenden Spielweise
häufig als Einstiegsinstrument genutzt wurde und wird, ist es leider zu einer falschen
Einschätzung dieses Instruments gekommen. Der oft mißverständliche Gebrauch der
eigentlichen »flauti dolci« läßt uns heute die Blockflötenkunst vergangener
Jahrhunderte nur mehr erahnen. Dabei sind dem virtuosen Spiel auf der Blockflöte so gut
wie keine Grenzen gesetzt. Der beste Zeitpunkt, um mit einer qualifizierten Ausbildung zu beginnen, ist nach dem Abschluß der Musikalischen Früherziehung oder der Grundausbildung. Es spricht jedoch nichts dagegen, zu einem früheren oder späteren Zeitpunkt mit dem Unterricht anzufangen. Um einen effektiven, individuell gestalteten Unterricht zu gewährleisten, werden unsere Anfängergruppen mit höchstens fünf Schüler/Innen besetzt; nach entsprechenden Fortschritten ist der Wechsel in kleinere Gruppen oder in den Einzelunterricht empfehlenswert. Die qualifizierte Ausbildung unserer Lehrkräfte garantiert eine solide Betreuung auf dem Weg vom Anfänger zum »Virtuosen«. Begonnen wird mit dem Spiel auf der Sopran- oder der Altblockflöte. Nach ein bis zwei Jahren können die Schülerinnen und Schüler zusätzlich und kostenfrei an einem der stufenabhängigen Blockflötenkreise teilnehmen. Hier lernen sie die tiefen Instrumente der Blockflötenfamilie kennen: die Tenor- und die Baßblockflöte. Bei der Auswahl des richtigen Instruments stehen unsere Lehrkräfte gerne beratend zur Seite. |